In letzter Zeit stolpere ich im Zusammenhang mit dem Thema Prostatitis Therapie immer wieder über die sogenannte Broccoli-Kur. Grund genug, mich mit dem Thema Prostatitis und Broccoli einmal etwas näher zu befassen.
Wie funktioniert die Broccoli-Kur?
Im Grunde genommen gestaltet sich das prozedere ganz einfach. Über einen bestimmten Zeitraum (variiert je nach Quelle) wird mehrmals täglich (in der Regel früh und abends) der Sud getrunken, der beim abkochen von frischem Broccoli entsteht. Einige Quellen empfehlen zusätzlich, den gekochten Broccoli hinterher zu essen, andere erachten das nicht für nötig.
Was soll die Broccoli-Kur bewirken?
Die im Broccoli enthaltenen Pflanzenwirkstoffe sollen die Prostatitis ähnlich einem Antibiotikum bekämpfen. Um die volle therapeutische Wirkung zu erreichen sind dabei (ähnlich wie bei einer homöopathischen Behandlung) allerdings noch einige zusätzliche Regeln zu befolgen. (z.B. verzicht auf Kaffee u.ä.)
Wirksamkeit der Broccoli-Kur
Nachdem ich mich bei verschiedenen Quellen in das Thema eingelesen habe, konnte ich viele positive Aussagen zur vermeintlichen Wirksamkeit der Broccoli-Kur bei der Therapie einer Prostatitis finden. Verlässliche Studien zum Nachweis der Wirksamkeit von Broccoli in der Prostatitis Therapie hingegen liegen nach meinem Wissen nicht vor.
Fazit
Meine Haltung gegenüber der Broccoli-Kur ist ähnlich meiner Meinung zum Thema Homöopathie: Auch, wenn der Beweis der Wirksamkeit bisher fehlt, wird die Broccoli-Kur wohl kaum Schaden anrichten. Einen Versuch ist das ganze also auf jeden Fall Wert. Vorausgesetzt natürlich, man ist in der Lage, bereits am frühen morgen den Geschmack von Broccoli zu ertragen…